Wenn Sie in einen Verkehrsunfall verwickelt waren, sollten Sie die Unfallstelle absichern, umgehend Polizei und - wenn erforderlich - einen Rettungswagen rufen.

Keinesfalls sollten Sie gegenüber dem Unfallgegner ein Schuldanerkenntnis abgeben. Drängen Sie darauf, dass nichts verändert wird, bevor die Polizei eingetroffen ist. Stets sollten Sie Beweise sichern. Notieren Sie sich die Namen und Anschriften von Zeugen, fertigen Sie Fotos von der Unfallstelle an und notieren Sie sich den Namen, die Anschrift des Unfallgegners, das Kennzeichen des/der Fahrzeuge, die in den Unfall verwickelt waren und lassen Sie sich den Haftpflichtversicherer (mit Versicherungsnummer) nennen.

Nach einem Unfall wird u.U. die gegngerische Versicherung auf sie zu kommen und Ihnen - vermeintlich - einen umfassenden Schadensservice bieten. Die gegnerische Haftpflichtversicherung vertritt jedoch ihre eigenen Interesse, nicht Ihre Interessen.

Ich dagegen rate dazu,

Dem geschädigten Fahrzeugeigentümer steht Schadensatz zu, soweit er sein Fahrzeug unfallbedingt nicht nutzen kann. Der Nutzungsausfall stellt eine Schadensposition dar, die für die Dauer Reparartur bzw. für die Zeit besteht, die erforderlich ist, um ein Ersatzfahrzeug zu beschaffen.

Die Höhe kann ich für Ihren Fahrzeugtyp ermitteln. Nutzungsausfall wird nur gewährt, wenn kein Mietfahrzeug angemietet wird und wenn (im Fall eines repararturfähigen Schadens) auch tatsächlich repariert wird oder wenn nach einem Totalschaen auch tatsächlich ein Ersatzfahrzeug beschafft wird. Ferner ist erforderlich, dass während des Nutzungsaufalls eine Nutzungsmöglichkeit besteht und ein sog. Nutzungswille vorhanden ist.

Dem geschädigten Fahrzeugeigentümer steht Schadensersatz zu, soweit er sein Fahrzeug unfallbedingt nicht nutzen kann. Statt einer Nutzungsausfallentschädigung kann der Geschädigte Ersatz für entstandene Mietwagenkosten verlangen. Hier ist insbesondere auf die sog. Schadensminderungspflicht des Geschädigten hinzuweisen.

Wie auch die Nutzungsaufallentschädigung können Mietwagenkosten nur geltend gemacht werden, wenn auch tatsächlich ein Mietfahrzeug angemietet wurde und die Möglichkeit einer Nutzung bestand. Dies ist insbesondere dann nicht der Fall, wenn der Geschädigte das Fahrzeug unfallbedingt nicht nutzen kann, es sei denn, es kann belegt werden, dass das Fahrzeug (z.B. von Angehörigen) genutzt worden wäre.

   

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